Bericht - Rückert-Gymnasium Berlin

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Klassenfahrt der 9a ins Elbsandsteingebirge vom 3. bis 7.9.2018

Tag 1
Nach einer recht entspannten Fahrt sind wir um circa 11 Uhr mit unseren Lehrerinnen Frau Rosken und Frau Behrens in Dresden angekommen.

Dort wurden wir zuerst über den Verlauf des Tages aufgeklärt. Anschließend machten wir einen Besuch im Residenzschloss von Dresden, in dem viele Stücke aus der Barock-Zeit ausgestellt waren.

Als die Führung begann, wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Wir bekamen Arbeitsbögen, mit denen sich die einzelnen den Inhalt ihrer zugeteilten Ausstellungsräume erarbeiten konnten. Nach den zwanzig Minuten, die man uns für die Erarbeitung gegeben hatte, stellten die Gruppen ihre zugehörigen Ausstellungsstücke vor. Zuerst waren wir in der Schatzkammer und erfuhren mit Hilfe der Führerin viel über die Könige der Barockzeit und ihren protzigen Lebensstil. In der türkischen Kammer konnten wir uns Zelte und Waffen ansehen und im Riesensaal konnten wir riesige Ritterrüstungen und Kriegswerkzeuge besichtigen.

Nach der Besichtigung hatten wir eine lange Pause, woraufhin wir zu einer Stelle an der Elbe liefen und wir erneut eine Pause hatten.

Nachdem wir unsere Sachen, die noch im Residenzschloss verstaut waren, abgeholt hatten, machten wir uns auf den Weg zur Jugendherberge.

Auch wenn wir viele Stufen zur Herberge hinaufsteigen mussten, kamen wir abends pünktlich zum Abendessen an.



Tag 2
Der Tag begann um 8 Uhr mit dem gemeinsamen Frühstück. Danach sind wir aufgebrochen und zur Kletterschule gelaufen. Dort haben uns unsere Kletterlehrer Insa und Bert gezeigt, wie man mit der Kletterausrüstung umgeht und wie man sich abseilt.

Anschließend sind die ersten losgeklettert. Es gab verschiedene Kletterstrecken mit jeweils unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Bei der einfachsten Strecke musste man sich selbst abseilen, während man von einem Lehrer gesichert wurde. Während man aber oben auf die anderen gewartet hat, konnte man sich in das Gipfelbuch eintragen. Bei den anderen Strecken wurde man ganz normal von den Lehrern abgeseilt.

Nicht alle haben den Aufstieg von 12 Metern geschafft, aber jeder hat es mindestens einmal versucht.

Nach dem Klettern sind wir zum kleinen Bernstein gewandert und über Teile des Malerweges auch zum großen Bernstein. Wir haben zwar nicht genau den Weg genommen, den wir vorgesehen hatten, sind aber letztendlich sehr erschöpft wieder in der Herberge ange-kommen.

Vor dem Abendessen haben alle geduscht und sich frisch gemacht. Dann haben wir zusammen zu Abend Schnitzel gegessen. Nach dem Abendessen konnte sich jeder selbst beschäftigen bis zur Nachtruhe um 22 Uhr.

Tag 3
Am dritten Tag unserer Klassenfahrt wanderten wir zum Prebischtor.

Wir fuhren mit der Fähre über die Elbe und über die Grenze nach Tschechien, um von Hrensko den Fluss Kamnitz entlang loszuwandern.

Nach einiger Zeit kamen wir dann zu der ersten der zwei Kahnstationen und wurden dort von einem tschechischen Kahnfahrer durch die „Edmunds Klamm“ gefahren. Unterwegs zeigte uns unserer Kahnführer die verschiedenen Formen der Felsen in der Klamm, wie zum Beispiel Bart Simpson, Krokodile oder Wale. Er machte viele Späße mit uns und „rief“ sogar einen kleinen Wasserfall hervor. Am Ufer angekommen, mussten wir für den Umstieg noch ein bisschen wandern, um dann mit dem nächsten Kahn durch die „Wilde Klamm“ weiterzufahren. Von hier fing die Wanderung erst richtig an.

Wir verließen den Fluss nach einer Weile und wanderten dann mehrere Stunden den Weg lang, der leider weniger spannend als der gestrige war. Am Prebischtor erschöpft oben angekommen hatten wir kaum Zeit, die schöne Aussicht zu genießen und die Felsen zu erkunden. Eine kleine eisige Erfrischung war leider auch nicht möglich, da der naheliegende Kiosk geschlossen hatte. Der Abstieg war zum Glück weniger anstrengend und auch kürzer.

Schlussendlich wurden wir auch noch von einem zufällig fahrenden Bus gerettet und hatten dadurch noch Zeit, uns die tschechischen Läden anzugucken. Es gab extrem viele Sachen, die man in Deutschland überhaupt nicht besitzen durfte, zum Beispiel Waffen. Klamotten von teuren und großen Marken durften da ja auch nicht fehlen.

Zurück in Stadt Wehlen mussten wir noch die vielen Treppenstufen hochlaufen, um bei unserer Unterkunft anzukommen. Belohnt wurden wir mit einem unserer Meinung nach nicht so leckeren Essen. Aber naja, das ist ja alles Geschmackssache. Im Großen und Ganzen war der Tag aber eigentlich ganz gut und es war vielleicht auch mal eine tolle Erfahrung, am Prebischtor gewesen zu sein.

- Berichte der Schüler*innen -
10825 Berlin    Mettestr. 8    (030) 90 277 71 73
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