Bericht & Foto - Rückert-Gymnasium Berlin

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Das Rückert-Gymnasium als Teilnehmer am
5. Nationalen MINT Gipfel

Durch die Zusammenarbeit mit der HU Berlin im Rahmen des Digitalisierungsprogramms unserer Schule, wurde das Rückert-Gymnasium, vertreten durch Herrn Dr. Krüger und Herrn Clasen, zum

5. Nationalen MINT Gipfel
„Zukunft der Gesellschaft – Herausforderungen der MINT-Bildung“

am 1. Juni 2017 in die TU Berlin eingeladen.

Es fanden sehr interessante Vorträge und Diskussionen statt, wovon hier nur eine Auswahl dargestellt wird. So hielt Prof. Dr. A. Schleicher, OECD Direktor des Direktorats für Bildung, einen Vortrag zu den Erkenntnissen aus der letzten PISA-Studie, insbesondere auf einem MINT Gipfel auf die naturwissenschaftlichen Fächer bezogen. Eine der Kernaussagen war, dass die Curricula viel zu voll seien. Sie seien zwar sehr breit aufgestellt, dafür aber inhaltlich oft sehr dünn. Die Folgen seien in Deutschland eine nur geringe MINT-Begeisterung. Wissen im Lernbereich sei zwar gut vorhanden, jedoch würden Kompetenzen im vernetzten Denken nur gering ausgeprägt sein. Eine Kernforderung ist die Abkehr von starren Strukturen und ein Öffnen der Schule nach dem Motto „öfter mal rausgehen“, sowie die inhaltliche Vernetzung verschiedener MINT-Bereiche und auch MINT-Vernetzungen mit anderen Fächern.

Im Anschluss folgte eine Interviewreihe (s. Foto) statt. Allen interviewten war zu entnehmen, dass der MINT-Bereich eine herausragende Rolle in der Wirtschaft einnimmt, Deutschland zu weltweitem Ansehen verhilft und ein breites Spektrum an (gut bezahlten) Arbeitsplätzen bereithält. Damit das so bleibt, ist es unabdingbar, in die MINT-Bildung zu investieren, sei es finanziell oder auch in Form der Ausbildung und Fort- und Weiterbildung von Fachpersonal an Schulen und Universitäten. Insbesondere liegen hier auch die Herausforderungen in der Digitalisierung unserer Gesellschaft. Folge werden auch andere Arbeitsplätze in der Zukunft sein, auf die die künftigen Schulabgänger vorbereitet sein müssen, insbesondere im MINT-Bereich, aber nicht nur dort.
Foto
Zu letztlich sehr ähnlichen Erkenntnissen kamen auch die bildungspolitischen Sprecher der Bundestagsparteien, die zu einer Diskussionsrunde den MINT-Gipfel besuchten.

Als besonders interessant stellte sich der Vortrag von Frau J. Kugel (Personalvorstand Siemens AG) dar. Sie gab einen vielfältigen Einblick in die sehr umfangreichen Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt und der Forschung, die auf einer guten MINT-Ausbildung basieren.

S. Clasen, Fachleiter Chemie
10825 Berlin    Mettestr. 8    (030) 90 277 71 73
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