Bericht - Rückert-Gymnasium Berlin

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Taiwan – Austausch 2017
Gian D. Gantenbein über Tainan, Kenting
und den taiwanischen Sternenhimmel – 10a

Vor wenigen Stunden sind unsere Freunde aus Tainan in Berlin-Tegel gelandet. Wir haben Ihnen sofort die Stadt gezeigt und das wahrscheinlich wichtigste Berliner Gericht vorgestellt: den Döner.

Zusammen mit ihnen werden wir in den nächsten Tagen die Stadt erkunden und kennenlernen. Heute Abend stand erstmal das überaus gelungene Musical auf dem Programm. Wir freuen uns sehr auf die nächsten Tage und darüber, die taiwanischen Schüler hier bei uns zu haben.

Wir denken natürlich gerne zurück an die fantastische Zeit, die wir Anfang des Jahres in Taiwan hatten.

Ein Bericht über den Taiwan – Austausch >> Taiwan-Fotos (März 2017)

Am 27. März sind wir nach einem langem Flug über Amsterdam in Taipei-Taoyuan gelandet. Von dort aus fuhren wir noch 4 Stunden die Küstenautobahn entlang in den Süden nach Tainan. Als wir ankamen, war die Sonne schon untergangen. Unsere Austauschfamilien holten uns an der Schule ab und wir fuhren nach Hause. Ich wohnte im nordöstlichen Bezirk Yongkang, und schon als ich ankam wusste ich, dass ich für die nächsten zwei Wochen ein richtiges Zuhause haben würde. Und nach wenigen Tagen war ich ein echtes Familienmitglied in einer tollen und warmherzigen Austauschfamilie.

Die ersten Tagen verbrachten wir in Tainan. Wir trafen uns täglich auf dem überwältigenden Campus der TNGS. Es gab neben den vier Hauptgebäuden sogar eine Schwimmhalle und einen riesigen Sportplatz.

Tainan ist eine bemerkenswerte Stadt, die Taiwaner aufgeschlossen und immer sehr höflich. Besonders nachts beeindruckt Tainan mit immens vielen Lichtern und einem bunten Nachtleben. Überall sind die Menschen unterwegs, ob auf Scootern, im Auto oder zu Fuß. Die Nachtmärkte bieten alle exotischen Genüsse für Augen, Mund und Nase und an vielen verschiedenen Ständen gibt es alles, was man sich nur vorstellen kann.

Tagsüber besuchten wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt, das schon von den Holländern vor Hunderten von Jahren erbaute Anping Fort, den Koxhinga Shrine oder einen der zahlreichen wunderschönen Tempel.

Unsere taiwanischen Freunde brachten uns die Kalligraphie der chinesischen Schriftzeichen näher - in Taiwan benutzt man die traditionellen - oder gaben uns einen faszinierenden Einblick in das Leben als Schüler in Taiwans ältester Stadt.

Auch aufs Land sind wir gefahren, nach Houbi, dem Ort aus dem Taiwans bester Reis kommt. Dort besuchten wir zwei Schulen und hatten sehr viel Spaß und sahen tolle neue Dinge. Auch hier, wie überall in Taiwan, waren die Leute zuvorkommend und sehr nett.

Privat besuchten wir Mei Ling, wo ich auch das eher seltene Vergnügen hatte, einen kompletten Hühnerkopf zu probieren. Überhaupt ist das Essen und die Essenskultur in diesem Teil der Welt für unser Verhältnis sehr anders. Die exotischen neuen Geschmäcker haben es mir sehr angetan, das Essen hat einen großen Teil dazu beigetragen, wie sehr ich diesen Austausch bisher genossen habe. Die verschiedenen, abwechslungsreichen Gerichte sind sehr lecker und auch die Art zu essen - man sitzt um einen großen Tisch herum, alle Gerichte sind in der Mitte und man hat kleine Schüsseln aus denen man isst - ist toll. Natürlich isst man mit Essstäbchen, nach einer Weile kann man mit ihnen fast besser essen als mit unserem Besteck.

Am meisten Spaß hatten wir jedoch wahrscheinlich in Kenting, der Südspitze Taiwans und der Lieblingsort vieler Touristen. Unsere Austauschgruppe mit Lehrern übernachtete dort im Youth Hostel.

Wir konnten in der Taiwanstraße schwimmen gehen und gingen auch dort auf einen aufregenden Nachtmarkt und mit allen zusammen war das echt fantastisch. Im Vergleich zur Stadt war der Smog auch sehr gering, weshalb wir bis tief in die selbst um vier Uhr morgens immer noch warme Nacht nebeneinander dalagen und den Sternenhimmel Taiwans genossen.

Wenn wir so daran zurückdenken, würden wir fast nichts lieber tun als wieder zurückzukehren auf diese wunderschöne Insel vor der Küste Chinas.

Dank an Frau Frendo und Frau Moeller für die Organisation!
10825 Berlin    Mettestr. 8    (030) 90 277 71 73
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