Stolpersteine - Rückert-Gymnasium Berlin

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Stolpersteine – Gedenken der Ermordeten

Am 08. November 2019,  71 Jahre nach der sogenannten „Reichspogromnacht“ am 09.November 1938, wurden in der Meininger Straße 4 in Schöneberg zwei Stolpersteine zum Gedenken an Frieda und Max Frohnhausen, ein jüdisches Ehepaar, verlegt. Beide hatten dort gewohnt, waren aber von den Nationalsozialisten 1941 verschleppt und im Vernichtungslager Kulmhof ermordet worden.

Die Klasse 10D des Rückert-Gymnasiums nahm an dieser bewegenden, feierlichen Zeremonie des Gedenkens teil, indem einzelne Schüler*innen den Anwesenden die wesentlichen Etappen der Biografien des Ehepaares vortrugen.

Hier ein Bericht eines Schülers:

Die Trauerveranstaltung fand unter Leitung von Herrn Clausmeier statt, welcher uns zuvor im Geschichtsunterricht besuchte und uns das Leben und Schicksal der Ermordeten, Frieda und Max Frohnhausen, näherbrachte. Außerdem waren viele weitere Anteilnehmende anwesend.

Während ein anderes Mitglied der jüdischen Gemeinde, Herr Frank, die Stolpersteine in den Boden einsetzte, wurden durch einen Chor und einen Kantor als Vorsänger jüdische Trauergesänge gesungen und ein hebräisches Trauergedicht vorgetragen. Einige unserer Schüler lasen gemeinsam mit Herrn Clausmeier einen Text zum Schicksal der Frohnhausens, welche vor ihrer Deportation beinahe in die Vereinigten Staaten entkommen wären. Außerdem gab es zum Gedenken der im Holocaust ermordeten Juden eine Schweigeminute.

Diese Erfahrung war sehr wichtig für uns als Klasse, da sie symbolisch für die Rückkehr der Deportierten zu ihrem ehemaligen Wohnort steht und diesen einen Namen und eine Geschichte gibt.


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